Originalbeitrag: Exposición aborda mapa del femicidio en Chile y visibiliza las resistencias cotidianas de las mujeres frente a la violencia de género „Hilvanar: erzählen, narrativieren, widerstehen“ lautet der Titel der Ausstellung, die am Mittwoch, dem 15. April, an der Universität Playa Ancha (Valparaíso) eröffnet wird. Nach vier Jahren Forschung versammelt die Ausstellung Erzählungen, Bilder und Tonaufnahmen, die kollektive Erfahrungen und Bedeutungen im Angesicht der Gewalt gegen Frauen hervorheben.
Diese Initiative ist das Ergebnis des regulären Fondecyt-Projekts „Genderbasierte Gewalt im Kontext von (Ex-) Partnern: Intersektionalität, Handlungsagenturen und Widerstände“, einer Untersuchung, die von Dr. Macarena Trujillo Cristoffanini, Soziologin und Dozentin an der U. de Playa Ancha, geleitet wird und die Erfahrungen von Geschlechtergewalt in Paarbeziehungen analysiert, sowie deren Zusammenhang mit sozialen Ungleichheiten und den Widerstandsformen, die Frauen im Alltag entwickeln.
Ein wichtiger Aspekt der Ausstellung ist die Kartenansicht des Femizids und der Erinnerungen in Chile, die im Rahmen dieser Forschung erstellt wurde. Es handelt sich um eine Karte, die zeigt, wo diese Verbrechen in Chile in den letzten fünf Jahren geschehen sind. Die Studie zeigt, dass unabhängig von der Art des Femizids die meisten Fälle im häuslichen Umfeld geschehen, was bestätigt, dass der private Raum weiterhin als unsicherer Ort für Frauen gilt.
Darüber hinaus erkundet die Ausstellung die emotionalen Erfahrungen von Frauen, wenn sie formelle Beschwerdewege in Anspruch nehmen. „In diesem Forschungskontext haben viele Frauen Anzeigen erstattet, aber das, was sie uns mitteilen, ist, dass die Emotionen, die sie in diesen Räumen erleben, oft sehr negativ sind. Nur sehr wenige berichten von positiven Emotionen, und diese treten in der Regel nur bei konkreten Unterstützungen oder speziellen Personen auf, die sie gut behandeln.
Im Allgemeinen fühlen sie jedoch viel Diskriminierung und Gleichgültigkeit“, erklärt Dr. Trujillo. Für die Akademikerin sind die Forschung und diese Ausstellung relevant, da genderbasierte Gewalt weiterhin ein drängendes Problem und eine Realität ist.
„Ich halte es für wichtig, dass wir die vermeintlich individuellen Erfahrungen miteinander verknüpfen, um zu verstehen, dass genderbasierte Gewalt in Wirklichkeit ein kollektives Phänomen ist. Obwohl in den letzten zehn Jahren das Bewusstsein für dieses Problem gewachsen ist, besteht Gewalt weiterhin, und ihre traumatischen Auswirkungen betreffen die Zukunft vieler Frauen. Zu erkennen, dass dies kein privates Anliegen, sondern ein gesellschaftliches Problem ist, das uns alle betrifft, ist von enormer Bedeutung“, betont die Akademikerin.
„Hilvanar: erzählen, narrativieren, widerstehen“ ist ein Weg, der Forschung mit einer künstlerischen und partizipativen Sprache verknüpft. Die Ausstellung zeigt neben einer Karte des Femizids auch Fotografien, die von den Protagonistinnen der Studie selbst aufgenommen wurden, sowie Tonaufnahmen, in denen verschiedene Frauen ihre Stimmen verleihen, um den Bildern und Erzählungen eine neue Bedeutung zu geben. Zudem zeigt die Ausstellung Körperkarten, auf denen Erinnerungen an Schmerz festgehalten sind, aber auch Ratschläge und unterstützende Botschaften an andere Frauen, die ähnliche Situationen durchleben.
Diese Sammlung von Stücken artikuliert ein kollektives Zeugnis, das individuelle Geschichten in eine kraftvolle Erzählung von Widerstand und geteilter Handlungsfähigkeit verwandelt. Die Ausstellung ist vom 15. April bis zum 15.
Mai in der Bibliothek der Universität Playa Ancha in Valparaíso geöffnet. Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag von 08:00 bis 19:00 Uhr. Weitere Informationen finden Sie unter www.
violenciasyresistencias. cl und auf Instagram @violenciasyresistencias.