En el Demo Day de la GreenTech Challenge 2026, organizado por la Representación del Estado de Baviera para Sudamérica junto con la Cámara Chileno-Alemana de Comercio e Industria (AHK Chile), start-ups alemanas y pequeñas y medianas empresas presentaron sus soluciones innovadoras para un futuro sostenible. Las tres empresas ganadoras, reLi Energy, Telura y Paperearth, destacaron por sus tecnologías de vanguardia. «Der Demo Day des GreenTech Challenge 2026 steht für eine neue Generation grenzüberschreitender Innovation: Wir bringen gezielt Start-ups, Industrie und Ökosysteme zusammen, um reale Marktbedarfe mit technologischer Exzellenz zu verbinden», erklären Pamela Valdivia und Ursula Brendeke von der Bayerischen Repräsentanz für Südamerika zur ersten Ausgabe dieses Formats.
«Unser Ziel ist es, durch konkrete Pilotprojekte, strategische Partnerschaften und eine nachhaltige Wertschöpfung zwischen Deutschland und Lateinamerika zu unterstützen. » Gesucht wurden daher insbesondere Lösungen aus den Bereichen Kreislaufwirtschaft und Recyclingtechnologien, Wasser- und Abwassertechnologien, grüner Wasserstoff und dezentrale Energieversorgung, Ressourceneffizienz und nachhaltige Produktion, digitale und Datentechnologien für Nachhaltigkeit sowie Umwelt- und Klimatechnologien. Ein besonderer Anreiz: Die Gewinner erwartet eine vollständig finanzierte Geschäftsreise nach Chile.
Nach einer Vorauswahl präsentierten beim Demo Day der GreenTech Challenge 2026 am 14. April online insgesamt neun Unternehmen ihre Innovationen vor einer deutsch-chilenischen Jury. Den Vorsitz hatte Lutz Kindermann, Vorstandsmitglied der AHK Chile und Managing Director von wpd Chile.
Zu den teilnehmenden Unternehmen zählten Factor4Solutions, Telura, DION+, ContainerGrid, H2 PowerCell, Paper Earth, reLi Energy, die Michael Koch GmbH und H2 Power n Heat. Von Energiespeichern bis Geothermie Drei Unternehmen überzeugten mit ihren zukunftsträchtigen Technologien. Dazu zählt reLi Energy, das mit datenbasierter Software zur Optimierung von Energiespeichern überzeugte.
Das Unternehmen ermöglicht es Betreibern, Batterien effizienter zu nutzen, deren Lebensdauer deutlich zu verlängern und gleichzeitig die Rentabilität zu steigern. Durch intelligente Analysen können laut Unternehmen bis zu 30 Prozent längere Lebensdauer und 20 Prozent höhere Gewinne erzielt werden – ein bedeutender Beitrag zur nachhaltigen Nutzung von Energiespeichern, insbesondere für eine dezentrale Energieversorgung. Zu den Gewinnern zählt auch Telura.
Die Innovation des Start-ups besteht in einer neuartigen Bohrtechnologie, die den Zugang zu Geothermie weltweit ermöglicht. Mithilfe von Hochspannungsimpulsen wird Gestein effizient von innen aufgebrochen, was schnellere und kostengünstigere Bohrungen, unabhängig von geologischen Bedingungen, erlaubt. Damit trägt Telura zu einer CO2-armen Energieversorgung sowie zu mehr Energieunabhängigkeit bei.
Das dritte prämierte Unternehmen ist Paperearth. Das Start-up aus Aachen wandelt Textilabfälle in Rohstoffe für die Papier- und Verpackungsindustrie um. Durch die Gewinnung natürlicher Fasern aus Alttextilien und deren Verarbeitung zu industriell nutzbarem Zellstoff ersetzt Paperearth herkömmlichen Holz-Zellstoff.
So werden Bäume geschont, Emissionen reduziert, Abfälle vermieden und eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft gefördert. «Starke Bewerber» Die drei Gewinnerteams qualifizierten sich für das «Acceleration Programm» in Chile: Im Rahmen einer vollständig finanzierten Geschäftsreise vom 23. bis 28.
August 2026 erhalten sie vor Ort individuelle Unterstützung durch die AHK Chile und die Bayerische Repräsentanz für Südamerika. Zudem profitieren sie von Kontakten zu Unternehmen, Forschungseinrichtungen und dem lokalen Innovationsökosystem. Die GreenTech Challenge 2026 ist Teil des Projekts GreenTech Hub Chile, das von der AHK Chile durchgeführt wurde.
Das Programm wurde vom deutschen Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert von den Chambers for GreenTech – einem Netzwerk der Auslandshandelskammern zur Förderung nachhaltiger Technologien – umgesetzt. Ziel ist es, nachhaltige Technologien schneller in den Markt zu bringen und die internationale Zusammenarbeit gezielt zu stärken. Yannik Weiss, Projektmanager der AHK für Energie, Bergbau und Nachhaltigkeit, erklärt im Rückblick: «Die GreenTech Challenge hat durchweg starke Bewerber und sehr relevante Lösungen für den chilenischen Markt gezeigt.
» Er geht davon aus, dass aufgrund des Erfolgs dieses oder ähnliche Formate im GreenTech-Bereich erneut stattfinden werden. GreenTech-Start-ups auf Wachstumskurs Die Zahl der GreenTech-Start-ups steigt deutlich – auch in Deutschland und Chile. Laut dem Cleantech Report 2025 von StartUs Insights zeigt der Sektor weltweit starkes Wachstum – mit tausenden Unternehmen, steigenden Investitionen und zunehmender Innovationsaktivität im Bereich nachhaltiger Technologien.
Umwelttechnologien gelten damit als wichtiger Zukunftsmarkt, der durch politische Klimaziele und steigende Nachfrage weiter wächst. Der gesamte Start-up-Sektor hat sich in Chile in den letzten Jahren dynamisch entwickelt: 2026 werden rund 870 Start-ups gezählt, die Gründerszene wächst weiter und gehört zu den führenden in Lateinamerika. Ein zentraler Treiber ist die staatliche Förderung: Programme wie Start-Up Chile haben seit 2010 mehr als 3.
000 Start-ups unterstützt und gelten international als eines der wichtigsten Modelle zur Förderung von Innovation. Zusätzlich unterstützen Förderinitiativen wie die GreenTech Challenge die Zusammenarbeit zwischen deutschen Unternehmen und Märkten in Lateinamerika. Chile gewinnt dabei als Partner für neue Technologien und nachhaltige Lösungen immer mehr an Bedeutung.
Quellen: https://www. startus-insights. com; https://www.
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