Inspiriert vom Chilehaus También en su segundo libro «Hamburgo Valparaíso entre puertos», Hernán Rodríguez aborda el tema de la emigración. La obra rinde homenaje al valor de los emigrantes, al espíritu emprendedor y a los estrechos vínculos entre Alemania y Chile Im Mittelpunkt des Buches «Hamburgo Valparaíso entre puertos» steht der Unternehmer Henry Sloman, dessen Lebensweg Hernán Rodríguez anhand intensiver Recherchen nachzeichnet. Sloman sei, so der Autor im Cóndor-Interview, «mit viel Arbeit und Einsatz zu einem der reichsten Männer Hamburgs geworden» und habe schließlich das berühmte Chilehaus errichten lassen – «als Hommage an das Land, in dem er reich geworden war».
Hernán Rodríguez betont auch die historische Bedeutung Valparaísos. «Ich bin ein großer Bewunderer der Hafenstadt», erklärte er und erinnerte an dessen Blütezeit bis 1914, als der Panamakanal eröffnet wurde. «Vor diesem Jahr mussten Schiffe, die vom Atlantik in Richtung Pazifik unterwegs waren, das Kap Hoorn umrunden, und der wichtigste Anlaufhafen war Valparaíso.
» Gleichzeitig sei Hamburg der wichtigste Hafen Europas gewesen, von dem aus «zahlreiche Auswanderer den Kontinent verließen, um in die Länder Amerikas zu gelangen – damals galt dieser Kontinent als die Zukunft». Ein zentrales Anliegen des Buches ist es, die große Bedeutung der europäischen Einwanderung, insbesondere der deutschen, deutlich zu machen, sagt der Autor. Diese habe «im ganzen Land Spuren hinterlassen, besonders in Valparaíso, unter anderem durch die Gründung der ersten Deutschen Schule.
Die deutsche Identität ist bis heute in verschiedenen Bereichen der chilenischen Gesellschaft präsent». Die Botschaft seines Werkes formuliert der Autor so: «Es ist wichtig, sich Ziele im Leben zu setzen – unabhängig vom Alter – und die nötigen Anstrengungen zu unternehmen, um sie zu erreichen. » Gleichzeitig wolle er seine Leser dazu anregen, «mehr über die großen deutschen Unternehmer zu erfahren, die zum Wohlstand Chiles beigetragen haben».
Dem Buch ist eine langwierige Recherchearbeit vorausgegangen, wie Hernán Rodríguez berichtet. Er habe Informationen aus verschiedenen Quellen zusammengetragen. Besonders wichtig sei der historische Fund in einer Londoner Antiquariatsbuchhandlung gewesen: « Ich fand ein Buch aus den 1930er Jahren, in gothischer Schrift verfasst, das die Familiengeschichte der Slomans seit dem Jahr 1650 enthielt.