Volleyballerin und angehende Umweltingenieurin Mit Teamgeist zum Erfolg «Si realmente quieres algo, puedes lograrlo». Con esta actitud positiva, la joven de 18 años Camila Chacón no solo se convirtió en la mejor jugadora de voleibol de la Región Metropolitana en 2025, sino que también asumió un rol activo como presidenta del centro de alumnos del Colegio Alemán de Santiago. Tras graduarse el año pasado, planea estudiar ingeniería ambiental en la Universidad Católica.
Wenn Camila Chacón über ihre Schulzeit an der Deutschen Schule Santiago spricht, fällt ein Wort besonders oft: Team. Ob im Volleyball, im Schülerausschuss oder im Freundeskreis – gemeinsam etwas zu erreichen, ist für sie entscheidend. «Für mich ist es das Schönste, etwas mit anderen zu teilen und sich gegenseitig zu motivieren.
» Im Jahr 2007 in Santiago geboren, machte sie schon früh internationale Erfahrungen. Zwei Jahre ihrer Kindheit verbrachte sie mit ihrer Familie in Australien, später lebte sie außerdem für sechs Monate in Heidelberg. Gerade diese Zeit in Deutschland hat sie bis heute geprägt.
«Meine Erfahrung in Heidelberg hat meine Perspektive stark verändert», sagt sie rückblickend. «Auch wenn das schon viele Jahre her ist, erinnere ich mich noch oft an Dinge von damals – und einige Gewohnheiten sind mir bis heute geblieben. » Vor allem ihre Eltern haben ihr viele Werte mit auf den Weg gegeben, erzählt Camila.
«Dazu gehören Disziplin, die Liebe zum Sport, Engagement, Ordnung und auch eine gewisse Ruhe im Alltag. » Neben ihrer Familie spielen auch ihre Volleyball-Trainer eine große Rolle. «Meine Trainer haben mich immer geleitet – nicht nur im Sport, sondern auch im Leben», sagt sie.
«Sie haben mir viel über Verantwortung, Durchhaltevermögen und Teamarbeit beigebracht. » Volleyball spielt sie seit ihrer Kindheit mit Begeisterung. Dass sie diesen Weg eingeschlagen hat, liegt auch an ihrer Familie.
«Meine Eltern und mein Bruder spielen Volleyball. Als ich klein war, war der Einfluss natürlich groß – und irgendwann habe ich einfach auch angefangen. » Was sie an diesem Sport besonders liebt, ist der Teamgedanke.
«Etwas anderes als einen Mannschaftssport hätte ich mir nicht vorstellen können», betont sie. Um auf hohem Niveau zu spielen, gestaltet sie ihren Alltag entsprechend. «Ich versuche immer, mich gut zu organisieren, damit ich regelmäßig trainieren kann», erklärt sie.
«Am liebsten wäre es mir, wenn es möglich wäre, jeden Tag auf das Spielfeld zu gehen. Dort passiert eigentlich alles – deshalb ist es sehr wichtig, Woche für Woche zu trainieren. » Auch innerhalb der Schulgemeinschaft der Deutschen Schule Santiago übernahm Camila Verantwortung.
In ihrem letzten Schuljahr war sie Vorsitzende des Schülerausschusses (CCA). Diese Erfahrung beschreibt sie «als sehr intensiv und auch ziemlich fordernd». Besonders gerne erinnert sie sich an das gemeinsame Engagement.
«Wir haben wirklich gut zusammengearbeitet – und viele der CCA-Mitglieder gehören heute zu meinen engsten Freunden. » Ein weiterer Aspekt, der ihr am Engagement bei der CCA gefiel, war der Einblick hinter die Kulissen der Schule. «Ich habe dadurch viel besser verstanden, wie eine Schule funktioniert», erzählt Camila.
«Erst wenn man selbst mitarbeitet, bekommt man wirklich eine Perspektive, von der aus man Dinge beurteilen kann. » Ihre liebsten Fächer in der Schule waren die Fremdsprachen, Englisch und Deutsch – besonders wegen der Möglichkeiten, die Sprachen eröffnen. «Auch wenn das Lernen manchmal anstrengend sein kann – am Ende ist es unglaublich schön, in einer anderen Sprache lesen zu können, Musik zu hören oder mit Menschen aus anderen Ländern zu sprechen.
» Beim Lernen arbeitet sie am liebsten allein und in Ruhe. «Ich brauche Stille und Zeit», erklärt sie. «Und es hilft mir sehr, Dinge in meinen eigenen Worten aufzuschreiben – nicht nur zu lesen.
Das Wichtigste ist, den Stoff wirklich zu verstehen. » Auch ihre familiären Wurzeln haben ihre Schulzeit geprägt. Auf der mütterlichen Seite hat Camila deutsche Vorfahren und deren Kultur wird im Alltag ihrer Familie auch tatsächlich gelebt: in der Küche, in Rezepten, in der Erziehung und auch in bestimmten Gewohnheiten.
Ihr Großvater lebt heute in Deutschland. Camila verbindet mit Deutschen ausschließlich positive Erfahrungen. «Mir gefällt, wie Dinge angepackt werden», erzählt sie.
«Ich schätze die Bildung, Korrektheit und Rücksichtnahme. » Nach dem Abitur hat Camila bereits den nächsten Schritt begonnen. Sie wurde in das College-Programm der Pontificia Universidad Católica de Chile aufgenommen und möchte später Umweltingenieurwesen studieren.
Die Wahl traf die 18-Jährige aus Überzeugung. «Ich möchte mich beruflich für Umweltfragen einsetzen», sagt sie. «Themen wie Energieeffizienz, natürliche Ressourcen und nachhaltige Entwicklung interessieren mich sehr.
Ich möchte dazu beitragen, Dinge zu verbessern. » Trotz ihrer vielen Ziele bleibt für Camila eine Sache entscheidend: das Gleichgewicht im Alltag. «Das Wichtigste für mich ist, mein Leben ruhig und vollständig zu leben und meinen Alltag zu genießen», sagt sie.
«Vor allem mit den Menschen, die mir am meisten bedeuten – meiner Familie, meinem Team, meinem Freund und meinen Freundinnen. » Ihr Lebensmotto fasst ihre positive Haltung zusammen: «Wenn man etwas wirklich will, kann man es auch schaffen.