Originalbeitrag: Joaquín Lavín y la ruta de las platas públicas: facturas falsas, campaña y Maipú en el centro de la trama Die Anklage gegen den ehemaligen Abgeordneten Joaquín Lavín León wegen Ste Betrugs, Einflussnahme und Fälschung von privaten Handelsdokumenten legt eine komplexe Geschichte offen, die drei Hauptaspekte umfasst: die Ausstellung von ideologisch falschen Rechnungen für Wahlkampfkosten, die Entwicklung einer Software, die mutmaßlich mit Mitteln des Kongresses finanziert wurde, und verdächtige Korruptionshandlungen in der Gemeinde Maipú, während seine Frau Cathy Barriga als Bürgermeisterin fungierte. Der Prozess, der am Montag begann, wird voraussichtlich mindestens zwei Tage dauern, und neben dem ehemaligen Parlamentarier wurden im Rahmen der gleichen Untersuchung auch sein ehemaliger Berater Arnaldo Domínguez, der Programmierer Felipe Vázquez und der Unternehmer Juan Silva Morales angeklagt. Bereits im Februar bestätigte das Oberste Gericht, wie El Ciudadano berichtete, die Aufhebung der Immunität des ehemaligen Abgeordneten, da ausreichende Beweise für die Fortsetzung der Korruptionsermittlungen gegen ihn vorliegen.

Im ersten Teil der Präsentation erläuterte die Staatsanwältin Constanza Encina, was die Staatsanwaltschaft als systematische Mechanismen zur Umleitung von Mitteln klassifiziert hat. Ihrer Darstellung zufolge hätte der ehemalige UDI-Mitglied vor dem Abgeordnetenhaus Zahlungen für Wahlkampfschulden als eigene Amtsausgaben deklariert. Um diese Ausgaben zu rechtfertigen, wurden ideologisch falsche Rechnungen von Dritten ausgestellt, die als Nachweis für angebliche Dienstleistungen dienten, die in Wirklichkeit nie im parlamentarischen Bereich erbracht wurden.

Den Ermittlungen zufolge wurden zwischen Juni 2017 und November 2022 insgesamt 34 falsche Rechnungen ausgestellt. Diese Dokumente sollen von zwei Druckereien ausgestellt worden sein, die von einem der anderen Angeklagten, Juan Silva Morales, vertreten wurden, und an Joaquín Lavín durch die Vermittlung von Arnoldo Domínguez gerichtet waren. Illegale Finanzierung der UDI-Wahlkampagne mit Plattform, die vom Kongress bezahlt wurde Ein zweiter Schwerpunkt der Untersuchung ist die digitale Plattform SocialTazk, die von dem Unternehmen Modo 74 entwickelt wurde.

Die Anklagebehörde behauptet, dass dieses System, das dazu entwickelt wurde, Wählerdaten zu sammeln und Massennachrichten für Wahlzwecke zu versenden, mit öffentlichen Geldern finanziert wurde. Die Staatsanwaltschaft fügte hinzu, dass das Werkzeug sogar anderen Kandidaten desselben politischen Sektors angeboten wurde, was auf ein mögliches Schema zur illegalen Finanzierung von Wahlkampagnen hindeuten könnte. SocialTazk wurde 2018 von Felipe Vázquez Diéguez, einem Informatiker und Berater von Lavín León, über die Firma Modo 74 SpA gegründet.

Obwohl der ehemalige Abgeordnete nicht als Eigentümer aufgeführt ist, wird er von der Staatsanwaltschaft als «Initiator und Finanzierer» des Projekts identifiziert. Für die Staatsanwaltschaft ist es offensichtlich, dass die von Lavín León und seinem parlamentarischen Team gesammelten Daten Teil einer Strategie zur Schaffung einer landesweiten Datenbank für die UDI waren, mit «ausdrücklich wahlbezogenen» Zwecken, insbesondere für die Wahlen der Jahre 2020 und 2021. Einstellung von Phantomangestellten und Einflussnahme in Maipú In der Anhörung wurde auch die Einstellung mutmaßlicher «Phantomangestellter».

angesprochen. Laut der Anklage erhielten mehrere Personen Gehälter, die auf die Abgeordnetenzuwendungen von Lavín León angerechnet wurden, ohne tatsächlich Aufgaben in seinem Büro zu erfüllen, wie Diario U de Chile berichtete. Diese Vorfälle gehen auch mit einer möglichen Einflussnahme einher, da der ehemalige Abgeordnete in Entscheidungen innerhalb der Gemeinde Maipú interveniert haben soll, indem er Einstellungen und Entlassungen förderte, während seine Frau Cathy Barriga als Bürgermeisterin tätig war.

Die Untersuchung ist zudem mit weiteren Aspekten verbunden, einschließlich der rechtlichen Situation von Barriga, die wegen Steuerbetrugs und Fälschung öffentlicher Dokumente angeklagt wurde, was zu einem Defizit von nahezu $31 Milliarden für die Gemeinde führte und die Wahrnehmung verstärkt, dass politische und administrative Netzwerke koordiniert agieren. Der finanzielle Schaden in dieser ersten Phase wurde von der Staatsanwaltschaft auf etwa 104 Millionen Pesos geschätzt, und es wird die vorläufige Haft für Lavín León beantragt, sodass die Diskussion über diese Sicherheitsmaßnahme voraussichtlich am Dienstag stattfinden wird.