Originalbeitrag: Por no considerar debidamente a comunidades indígenas: Tribunal Ambiental anula RCA del proyecto de expansión de Minera Collahuasi Umweltgericht hebt Genehmigung für das Expansionsprojekt von Minera Collahuasi wegen Missachtung der indigenen Gemeinschaften Das Zweite Umweltgericht hat am Mittwoch, dem 14. Mai, die Umweltbewertung (RCA) für das Projekt „Entwicklung von Infrastruktur und Verbesserung der Produktionskapazität von Collahuasi“, im Wert von über 3,2 Milliarden US-Dollar, aufgehoben. Laut CNN Chile akzeptierte das Urteil die Beschwerde der Wilamasi-Vereinigung der Fischer Mamq’uta und der Aymara-Vereinigung von Caleta Chanavaya, die klagten, dass sie während des im Dezember 2021 genehmigten Evaluierungsprozesses nicht ausreichend berücksichtigt wurden.
Das Urteil – zitiert von CNN Chile – ordnet an, die Bewertung bis vor den Konsolidierten Evaluierungsbericht (ICE) zurückzusetzen. Das Gericht stellte klar: „Die beschwerdeführenden indigenen Vereinigungen aus Caleta Chanavaya wurden nicht ausreichend charakterisiert“, und fügte hinzu, dass CONADI während des Rekursverfahrens Einwände erhob, die trotz ihrer Klarheit und Bedeutung nicht berücksichtigt wurden. Zudem fanden die Treffen gemäß Artikel 86 der SEIA-Verordnung, einem wichtigen Verfahren zur Erhebung von Informationen über direkte Auswirkungen, nicht statt.
Die zweite festgestellte Rechtswidrigkeit betrifft direkt die Entsalzungsanlage in Punta Patache (60 km südlich von Iquique), die mit 525 l/s und später 1. 050 l/s ab dem achten Jahr betrieben werden sollte. Das Gericht stellte fest, dass die Suctiongeschwindigkeit nicht ordnungsgemäß überprüft wurde, die Sedimentation des Salzwassers für den mittleren und langen Zeitraum nicht modelliert wurde und der Marineüberwachungsplan nur auf die ersten fünf Jahre beschränkt wurde, dabei die zukünftige Kapazitätserweiterung ignorierend, trotz öffentlicher Bedenken über hypersaline Auswirkungen auf den Meeresboden.
Das Projekt, eines der größten Bauvorhaben im Land, sollte die Verarbeitung von Sulfiden von 170. 000 auf 210. 000 Tonnen pro Tag erweitern.
Mit diesem Urteil muss die Umweltbewertung ab dem ICE neu durchgeführt werden, inklusive eines neuen ICSARA zur Behebung der Rechtswidrigkeiten. Diese Entscheidung setzt einen entscheidenden Präzedenzfall: weder das investitionsbedingte Gigantismus noch die technischen Einwände von CONADI können die indigenische Konsultation oder die rigorose Modellierung der langfristigen marinen Auswirkungen umgehen.