Originalbeitrag: Cuando el Congreso le hace el trabajo sucio a la ultraderecha Von Leopoldo Lavín Mujica Was passiert: In Chile wird die Regierung von José Antonio Kast — gewählt im November 2024 mit einem Diskurs von Ordnung, Effizienz und harter Hand — ihrer ersten öffentlichen Bilanz in einem Kontext aus kumulierten institutionellen Skandalen gegenüberstehen. Währenddessen wurde die Abstimmung über Kast’s neoliberales Paket — ein steuer- und regulierungspolitisches Projekt mit hohen Auswirkungen auf das Alltagsleben der Chilenen — zu einer kafkaesken Sitzung, die eine ganze Nacht dauerte. Die Protagonisten: Abgeordnete mit monatlichen Bezügen über $9 Millionen, zu den höchsten der Region.
Minister, die nicht existente Sicherheitspläne präsentieren. Ein neuer Präsident von Codelco, der inmitten von Vorwürfen über aufgeblähte Produktionszahlen ankommt. Ein ehemaliger Abgeordneter, der formalisiert wurde, weil er Wählerdaten für parteiliche Zwecke missbraucht hat.
Eine Ministerin für Wissenschaft, die laut Quellen aus dem Wissenschaftsecosystem der Wissenschaft misstraut. Dies geschah in den Wochen vor der ersten Präsidentschafts-Bilanz. Der Moment, in dem eine Regierung konkrete Ergebnisse präsentieren muss — keine rhetorischen Figuren.
In Chile, aber das Phänomen ist regional. Auch Argentinien, El Salvador, Italien und Frankreich kennen dieses Drehbuch gut. Ereignisse und Auswirkungen auf das demokratische Leben Die liberale Demokratie stirbt nicht durch einen Schlag.
Sie stirbt durch den angesammelten Spott. Jedes Mal, wenn ein Parlament 30 Minuten benötigt, um zu erklären, wie abgestimmt wird. Jedes Mal, wenn ein Minister steuerliche Zahlen manipuliert, die der Bürger nicht entziffern kann.
Jedes Mal, wenn eine Regierung öffentliche Politiken durch Metaphern ersetzt, muss die Extremrechts nicht argumentieren: sie muss nur zeigen. Und so werden die Bedingungen geschaffen, um durch Dekrete zu regieren. Die alte Bedrohung durch autoritäre Rechte.
Die Theorie der extremen Rechten ist einfach und wohlbekannt: Die Institutionen sind nutzlos, die Politiker sind korrupt, das Volk benötigt einen Führer, der dekretiert. Gefährlich ist nicht, dass diese Theorie wahr ist. Gefährlich ist, dass das System selbst daran arbeitet, sie mit Wagen voller ununterschriebener Indikationen und nicht existierenden Sicherheitsplänen zu illustrieren.
Der Mechanismus der Antidemokratie Zuerst kommt die Desinformation, maskiert durch bildliche Sprache. Dann die steuerliche Intransparenz — Sätze und Steuern, die so gestaltet sind, dass nur die Anwälte großer Unternehmen sie verstehen. Danach die absichtliche Diskreditierung der öffentlichen Debatte.
Und am Ende das Dekret: „Wozu so viel Verfahren. “ Die informierte Beteiligung des Volkes — eine unverzichtbare Grundlage jeder Demokratie — kann nicht existieren ohne überprüfbare Daten, ohne zugängliche Debatten, ohne echte Rechenschaftspflicht. Eine freie Presse und unzensierte Medien sind das Gegenmittel Eine kritische und unzensierte Presse ist kein Accessoire.
Es ist die einzige Institution, die die Fragen stellen kann, die das System lieber nicht beantwortet. Was steckt wirklich hinter Fontaine’s Ankunft bei Codelco? Welche Datenbanken wurden verwendet und wozu?
Existiert dieser Sicherheitsplan oder nicht? Diese Fragen sind nicht ideologisch. Sie sind Journalismus.
Und sie sind, heute mehr denn je, ein Akt der demokratischen Verteidigung. Die extrem Rechte hat die Diskreditierung der liberalen Demokratie nicht erfunden. Sie hat nur gelernt, sie zu monetarisieren.
Diejenigen, die sie produzieren, finden sich manchmal im Kongress. Mit einem festen Gehalt. Und ohne zu wissen, wie man abstimmt.
Demokratische Überwachung ist nötiger denn je.