Originalbeitrag: Bolivia en tensión: 11 días de paro, 60 bloqueos y movimientos sociales exigen renuncia de Rodrigo Paz Die unbefristete Generalstreik, einberufen von der Bolivianischen Arbeiterzentrale (COB), hat 11 Tage ununterbrochener Mobilisierungen erreicht, um den Rücktritt von Rodrigo Paz als Präsidenten zu fordern. Die Stilllegung der Aktivitäten erfolgt vor dem Hintergrund einer zunehmenden Protestwelle mit massiven täglichen Demonstrationen in den Straßen von La Paz und 60 Blockaden, die auf den wirtschaftlichen Niedergang, politische Spannungen und sozialen Unmut hinweisen, die durch die von der rechten Regierung verhängten Sparmaßnahmen ausgelöst wurden. Die Basisorganisationen der Gewerkschaften und Landwirte bestätigten ihre Entschlossenheit, die Druckmaßnahmen nicht zu beenden, bis die Regierung auf ihre Forderungen eingeht, nachdem die Verhandlungen gescheitert sind für ein Dokument mit über 100 Forderungen von 70 angeschlossenen Gewerkschaften.

Der Unmut, der als sektorale Forderung begann, hat sich zu einer Regierungs-Krise entwickelt. Die Demonstranten konzentrieren ihren Ärger auf das Management von Paz, das sie der systematischen Korruption und der verantwortlichen Preissteigerung für grundlegende Dienstleistungen beschuldigen. Was mit arbeitsrechtlichen Forderungen begann, hat sich jetzt zu einer klaren und entschiedenen Forderung entwickelt: den sofortigen Rücktritt des Präsidenten.

60 Blockaden in den Straßen Boliviens Laut TeleSUR, konzentriert sich das Departement La Paz auf 47 der 60 gemeldeten Blockaden im ganzen Land, gemäß Angaben der Bolivianischen Arbeiterzentrale. Die Verkehrsstörungen breiten sich aus und betreffen derzeit drei der neun Departements des Landes, wo die Versorgung mit Lebensmitteln, Treibstoff und Medikamenten bereits nachlässt. Sowohl die Bergbau- als auch die Landarbeiter, die sich den Protesten angeschlossen haben, haben klar gemacht, dass sie ihre Mobilisierungen und Druckmaßnahmen aufrechterhalten und sich gegen jeden Versuch des Räumens wehren werden.

Die Auslöser des populären Unmuts Unter den Gründen für die Proteste steht auch der Engpass beim Einkauf durch die Regierung und anschließender Verkauf von minderwertigem Treibstoff zum doppelten Preis, was mechanische Schäden an tausenden Fahrzeugen und einen Anstieg der Transportkosten verursacht hat, was sich auf die gesamte Produktionskette auswirkt. Zu dieser Situation kommt der soziale Unmut über den sogenannten „Kofferfall“, der durch Unregelmäßigkeiten beim Eintritt eines Gepäcks aus den USA nach Bolivien verursacht wurde. Ende November 2025 kam die ehemalige Abgeordnete Laura Rojas, die in einem Privatflug aus den USA ankam, mit 32 Koffern, die die Sicherheitskontrollen am Flughafen nicht passiert haben, nachdem sie einen diplomatischen Pass vorlegte, der am 13.

dieses Monats annulliert wurde. Obwohl mehrere Hypothesen über den Inhalt im Umlauf sind, wie Geld, kontrollierte Substanzen oder Waffen, bleibt der Fall ein Staatsgeheimnis, weshalb die Opposition und die Gewerkschaften eine unabhängige Untersuchung fordern, um die Geschehnisse aufzuklären. Polizeiliche und militärische Intervention zur Aufhebung der Blockaden Angesichts der anhaltenden Streiks kündigte der Polizeichef Mirco Socol an, dass Einsätze zur Aufhebung der Blockaden durchgeführt werden, die gemeinsam mit den Streitkräften erarbeitet werden, was Besorgnis über die Gefahr von Zusammenstößen mit den Demonstranten an kritischen Punkten aufwirft.

Die Generalstaatsanwaltschaft bot an, sofortige Gerichtsverfahren gegen diejenigen einzuleiten, die an diesen Druckmaßnahmen teilnehmen, und qualifizierte die Blockaden als Versuch einer demokratischen Destabilisierung, was die Gewerkschaftsführer dazu veranlasste, darauf hinzuweisen, dass der einzige destabilisierende Akt der Verbleib von Paz im Präsidentenamt von Bolivien ist. Bislang läuft die Uhr weiter, und die 11 Tage Streik drohen, sich aufgrund der fehlenden Gesprächsbereitschaft des Präsidenten, weiter zu verlängern.